Wie gelingt das Soziale an der sozial-ökologischen Transformation, Sarah Köhler?

Mit Sarah Köhler sprechen wir über die Transformation als Kommunikationsproblem und warum wir ein ähnlich einfaches wie eindrückliches Narrativ wie das „vom Tellerwäscher zum Millionär“ brauchen – nur eben für den Wandel. Das Gespräch haben wir am 7. März aufgezeichnet.

1’55 biographischer Kipppunkt
3’43 Stimmungslage angesichts des Klimawandels
5’55 Ökumenische Arbeitsstelle Antrhopozän
8’37 Begriff Anthropozän
10’23 Bewahrung der Schöpfung
11’30 Trennung Mensch – Natur
12’14 Beitrag der Theologie zur Nachhaltigkeitskultur
16’00 Neue Narrative vom guten Leben für alle
18’30 Vom Tellerwäscher zum Millionär
19’52 Rolle der Kirche in der sozial-ökologischen Transformation
23’27 Klimakrise als größtes soziales Projekt unseres Jahrhunderts
25’49 Sicherheit kommunizieren
29’13 Kommunikationsproblem
31’13 Verzichtsdebatte
33’00 Vereinsamung vs. Beziehungen
35’58 Generationenproblem wegen Betroffenheit
38’02 Selbstwirksamkeitserfahrungen müssen in demokratische Beteiligung führen
42’12 Bedingungsloses Grundeinkommen als Klimaschutzmaßnahme

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IPPC Bericht vom 28.02.22

„More in Common“-Studie: Klimaschutz und gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland

Begriff „Anthropozän“

Theologe Hermann Spieckermann

EKD-Beschluss zur Klimaneutralität (2021)

Rutger Bregman: Utopien für Realisten

I. Blühdorn/F. Butzlaff/M. Deflorian/D. Hausknost/M. Mock: Nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit: Warum die ökologische Transformation der Gesellschaft nicht stattfindet

Andreas Reckwitz/Hartmut Rosa: Spätmoderne in der Krise. Was leistet die Gesellschaftstheorie?

Richard David Precht: Von der Pflicht. Eine Betrachtung

Harald Welzer: Alles könnte anders sein

Gregor Hagedorn und die Scientists for Future

FEST Heidelberg (Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft)

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Dr. Sarah Köhler ist Theologin und Altorientalistin. Sie ist Referentin der Ökumenischen Arbeitsstelle Anthropozän im Ökumenischen Prozess „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“ bei der Werkstatt Ökonomie e.V. in Heidelberg. „Umkehr zum Leben“ findet man auch auf Facebook, auf Twitter und auf Instagram.

Davor lehrte sie an der Universität Jena als wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Altes Testament. Sie war zudem Mitarbeiterin beim BUND Thüringen und engagiert sich auch ehrenamtlich im Bereich Umweltschutz. Ihr aktueller Arbeitsschwerpunkt ist, Theologie im Zeitalter des Anthropozäns neu zu denken und zu einer neuen, transformativen christlichen Praxis anzuregen. Dafür sucht sie nach theologischen Antworten zur gegenwärtigen Lage, stößt Debatten an und treibt kirchliche Beiträge zum kulturellen Wandel voran.